Wanderung mit Höhenmetern, Höhle und guter Laune

Gestern ging es für unsere Wandergruppe Richtung Bauerkamp bei Veldrom. Mit 11 Wanderern waren wir unterwegs – eine schöne, überschaubare Gruppe.

Die Strecke hatte es in sich: 6,5 Kilometer klingen erstmal entspannt, aber die von Hans ausgewählte Route forderte uns ordentlich. Am Ende standen stolze 199 Höhenmeter auf dem „Wanderkonto“.

Ein erstes Highlight war die Bielsteinhöhle mit dem sogenannten Lukenloch. Schon von außen beeindruckend – gewaltige Kalksteinwände, die eindrucksvoll zeigen, welche Kraft die Natur über Jahrtausende entfaltet hat.
Die Informationstafel vor Ort verrät: Das Gebiet gehört zu den bedeutendsten Fledermausquartieren in Ostwestfalen. Gerade im Winter finden hier viele Fledermäuse einen geschützten Rückzugsort. Ein besonderer Ort also – nicht nur schön, sondern auch wichtig für den Naturschutz.

Weiter ging es Richtung Bauernkamp. Auf der „Riesenbank“ legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Der Blick ins Land war einfach großartig – weit hinaus Richtung Bad Lippspringe und ins Paderborner Land.

Der Lerchenspornweg machte seinem Namen alle Ehre: Überall blühte es. Frühjahrsblüher soweit das Auge reicht – ein toller Anblick, der uns auf dem Weg begleitet hat.

Der Rückweg führte über den Langentalsweg. Und ja – der Name ist Programm. Aber es wurde nicht langweilig, ganz im Gegenteil: Die riesigen Bärlauchfelder waren beeindruckend. Ein grünes Meer mit einem ganz eigenen Duft.

Thomas hatte sich darauf besonders gefreut – und war bestens vorbereitet. Mit „schwerem Gerät“ im Rucksack (einem Esslöffel!) ging es ans Werk. Unter fachkundiger Beobachtung von Dieter wurden vorsichtig ein paar Pflanzen ausgegraben.

Ein weiterer Fund sorgte für Gesprächsstoff: eine Versteinerung. Die Auflösung gab es später im Treffpunkt – angeblich eine versteinerte Auster. Wir sagen mal so: Wir glauben es einfach mal 😉

Zum Abschluss waren wir uns alle einig:
Eine rundum gelungene Wanderung. Und das kleine Bier im Treffpunkt – das hatten wir uns mehr als verdient.

Jetzt sind wir gespannt, was Hans sich für nächste Woche einfallen lässt.