11 Wanderer, gut sieben Kilometer, bestes Wetter – und am Ende Mettbrötchen und ein kühles Bier. Eigentlich ist damit schon alles über die Wanderung gesagt. Aber diesmal gab es sogar noch eine kleine naturkundliche Fortbildung.
Gestartet wurde in Ottenhausen. Von dort führte unsere rund sieben Kilometer lange Runde durch die schöne Landschaft rund um Ottenhausen, Billerbeck und den Norderteich. Blauer Himmel, Sonne, weite Blicke über Felder und Wiesen – beste Bedingungen für unsere Donnerstagsrunde. Vielleicht etwas warm?


Unterwegs gab es einiges zu entdecken. Informationstafeln erzählen von der Natur- und Kulturlandschaft rund um Ottenhausen, von alten Dorfweiden, traditionellen Flechthecken und natürlich vom Norderteich mit seiner langen Geschichte.


Dass man aber längst nicht alles Wissenswerte auf Informationstafeln findet, bewies Hubertus.

Beim Blick auf einen Teich stellte er trocken fest:
„Da gehe ich nicht rein – da sind mir zu viele Muffmolche drin.“
Muffmolche? Wieder etwas gelernt!
Erstaunlich, welches Fachwissen in unserer Wandergruppe schlummert. Dass Hubertus sich mit Wankelmotoren und Wärmepumpen auskennt, war uns bekannt. Dass sein Fachgebiet auch seltene Spezies der heimischen Tierwelt umfasst, war neu. Der Muffmolch dürfte allerdings zu den Arten gehören, deren wissenschaftlicher Nachweis bislang ausschließlich Hubertus gelungen ist.
Nach so viel Wandern und Weiterbildung durfte die Stärkung nicht fehlen. Wie jeden Donnerstag kamen zum gemütlichen Teil auch diejenigen dazu, die diesmal nicht mitwandern konnten.
Und Gustav hatte anlässlich seines Geburtstags ordentlich aufgetischt: frisches Mett, Zwiebeln, Gurken, Käse und frische Brötchen – und ein kaltes Bier gab es natürlich auch.
Dafür gab es von der Runde den gebührenden Dank: dreimal ein kräftiges „Wanderschuh!“ auf Gustav.
Und wir wissen jetzt jedenfalls: Augen auf am Teich. Es könnten Muffmolche drin sein. 😄
