Über 40 Bürgerinnen und Bürger informierten sich in Diestelbruch über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Was passiert, wenn ich durch Krankheit, einen Unfall oder im Alter plötzlich nicht mehr selbst entscheiden kann? Wer darf dann für mich handeln – und woher wissen Angehörige und Ärzte, was ich mir wünsche?
Über 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am Mittwochabend in den Treffpunkt Diestelbruch, um sich mit diesen wichtigen Fragen auseinanderzusetzen. Unser Diestelbruch e.V. hatte gemeinsam mit dem Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e.V. zu einem Informationsabend eingeladen.

Verständlich und nah am Alltag
Die beiden Referentinnen verstanden es, ein schwieriges und sehr persönliches Thema verständlich, anschaulich und praxisnah zu vermitteln.
Im Mittelpunkt standen die Patientenverfügung, die Vorsorgevollmacht und die Betreuungsverfügung. Es wurde erläutert, wie man den eigenen Willen für den Fall festhalten kann, dass man selbst nicht mehr entscheiden kann, und wie wichtig es ist, frühzeitig eine Person des Vertrauens auszuwählen.
Darüber hinaus gab es viele praktische Hinweise – beispielsweise zur Aufbewahrung der Dokumente, zur Information des Hausarztes und zur Möglichkeit einer Eintragung in das Vorsorgeregister.
Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum zeigten, wie groß das Interesse war. Die Referentinnen nahmen sich viel Zeit, darauf ausführlich einzugehen.
Stimmen nach der Veranstaltung
Wie gut der Abend angekommen ist, zeigen die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher:
Ingo: „Ich bin begeistert von dem Vortrag. Auf meine Frage wurde super eingegangen.“
Uschi: „Gut, dass ich da war und an die Themen erinnert wurde.“
Marlene: „Ich habe viele neue Impulse mitgenommen. Ich werde mich jetzt mit dem Thema intensiv auseinandersetzen.“
Inge: „Das Thema ist wichtig für alle.“
Sascha: „Endlich – jetzt gehen wir das Thema an.“
Fredrick: „Das Thema geht uns alle an – auch schon mit 18 Jahren.“
Ina: „Das schwierige Thema war gut und verständlich vorgetragen.“
Und Günther sagte: „Toll, dass ihr als Verein so etwas anbietet. Eine tolle Veranstaltung.“
Ein Abend, der etwas angestoßen hat
Gerade diese Aussagen zeigen, was ein solcher Informationsabend bewirken kann. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind Themen, von denen viele wissen, dass sie sich darum kümmern sollten – und die trotzdem gerne aufgeschoben werden.
Vielleicht war dieser Abend für einige der Anstoß, es jetzt tatsächlich anzugehen.
Für uns als Verein gehört auch das zu einem liebenswerten und lebenswerten Dorf: wichtige Themen aufzugreifen, Wissen zugänglich zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Unser herzlicher Dank gilt den beiden Referentinnen des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes Lippe e.V. für den informativen und verständlichen Abend sowie allen Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse.
Ein Satz bringt den Abend besonders gut auf den Punkt: „Das Thema geht uns alle an.“
