Montagabend, es war wieder soweit! 18:00 Uhr! 13 Boulerinnen und Bouler trafen sich auf unserer Boulebahn. Wie so oft hieß das Duell: Männer gegen Frauen. Und wie immer wurde um jeden Punkt gekämpft – mit viel Ehrgeiz und viel Humor.
Wer zum ersten Mal dabei wäre, wunderte sich schnell über unsere ganz eigene Boule-Sprache. Da erklingt das unverwechselbare „Klack, klack“, wenn Eisenkugel auf Eisenkugel trifft. Nach einem besonders gelungenen Wurf hört man ein lang „geschnattertes“ und gezogenes „Aaaahhhhh…“, das mal Bewunderung und mal Enttäuschung ausdrückt.
Natürlich fliegen auch die typischen Kommentare über die Bahn:
- „Eine Glatte hat er weg gemacht.“
- Druck aufbauen!
- „Die Kugel gehört den heroischen Männern!“ (Günther)
- „Moni, mach was – so geht das nicht!“ (Christa)
- Nach einer kniffligen Situation wurde eifrig diskutiert: „Nein, die ist raus!“ – „Nöööö!“ – „Doch!“
- Für Staunen sorgte ein neuer Bestwert: Neun Punkte in einem Spiel – Männerrekord!
- Und wenn es ganz genau werden musste, war klar: „Jetzt liegt es an der Kunst des Messens.“ (Willi)
Auch der Humor kam nicht zu kurz. Nachdem Gisela einen starken Wurf gemacht hatte, sagte sie schmunzelnd zu sich selbst: „Danke, Gisela – alles muss man selber machen.“ Worauf Moni nur zustimmend grinste.
Als Günther zum Schuss antrat, war allen klar: „Gisela, jetzt kommt Günther, der Zerstörer!“
Und wenn die Hoffnung einmal schwand, gab es sofort den passenden Zuspruch: „Thomas, du musst immer guter Hoffnung sein.“ (Gisela)
Zwischendurch hallten immer wieder kleine Schlachtrufe über den Platz: „Männer, an die Kugeln!“
Besonders kreativ wurde es bei den Namen. Aus Gisela wurde kurzerhand „Herr Giesi“ – und wenig später dann doch wieder nicht. Das soll einer verstehen. Aber genau so sind wir Bouler: hart umkämpft auf dem Platz, herzlich und immer für einen Lacher gut.
Am Ende stand ein gerechtes Unentschieden. Ein Spiel gewannen die Männer, das andere die Frauen. Besser hätte der Abend kaum ausgehen können.
Und natürlich war sich die jeweils unterlegene Mannschaft jedes Mal völlig sicher: An der Bahn hat es gelegen! Am Werfer konnte es schließlich unmöglich gelegen haben. Wobei … vielleicht waren ja auch einfach die Kugeln schuld. Das wäre doch eine interessante Ausrede für den nächsten Boule-Abend.
Wir freuen uns auf nächsten Montag!




