Am Mittwoch war es wieder soweit: Arbeitseinsatz unseres Naturschutzteams am Erlebnispfad im Leistruper Wald.
Und diesmal war die Aufgabenverteilung eigentlich ganz einfach. Schließlich hatten unsere Waldkinder bei ihrer letzten Erkundung ziemlich genau festgestellt, wo aus ihrer Sicht Handlungsbedarf besteht.
Man könnte also sagen: Die Waldkinder haben geprüft – und das Naturschutzteam durfte anschließend die Mängelliste abarbeiten. 😄
Und natürlich wurde nicht lange diskutiert, sondern angepackt.
Olympisches Niveau an der Sprunggrube
Besonders wichtig war die Sprunggrube. Hier zeigte Michael, warum er inzwischen völlig zu Recht den Titel „Sprunggrubenmeister“ trägt.
Und dann kam heraus: Michael verfügt sogar über olympische Erfahrung! Angeblich war er bereits 1972 bei den Olympischen Spielen an der Sprunggrube im Einsatz.
Nun ja … bei genauerer Nachfrage musste diese Meldung redaktionell ein klein wenig korrigiert werden: Michael war 1972 tatsächlich bei den Olympischen Spielen in München – zumindest im Olympiastadion. 😂
Aber wie heißt es so schön: Dabei sein ist alles! Und fast 54 Jahre später hat es dann mit dem Einsatz an der Sprunggrube doch noch geklappt.

Sägen, Sand und ein Umzug
Auch an anderen Stellen wurde fleißig gearbeitet. Dieter passte mit gekonnten Schnitten die Baumpfähle an und im Barfußpfad wurde neuer Sand eingebracht.


Außerdem wurden die Guckrohre beim Kauzpaar und am Grenzstein wieder richtig ausgerichtet. Das blieb allerdings nicht ganz ohne Folgen: Eine Spinne hatte eines der Rohre inzwischen als ausgesprochen attraktive Immobilie entdeckt.
Nach kurzer, aber eindeutiger Eigenbedarfskündigung durch unser Naturschutzteam musste sie leider umziehen. 🕷️
Am Ende war wieder einiges geschafft. Die Waldkinder können also zur nächsten Kontrolle kommen.😉

