Kommunikation bei Unser Diestelbruch e.V.
Offen. Verständlich. Nah am Menschen.
Wir als Kommunikationsteam von Unser Diestelbruch e.V. haben für unsere Arbeit einen Leitfaden erarbeitet, der uns im Alltag begleitet.
Er hilft uns, unsere Kommunikation bewusst zu gestalten, uns immer wieder zu orientieren und gemeinsam eine klare Linie zu halten.
Gleichzeitig möchten wir diesen Leitfaden offen teilen. Denn gute Kommunikation lebt von Transparenz. Wer sich für unseren Verein interessiert, soll wissen, wie wir denken, wie wir arbeiten und was uns wichtig ist – nach innen genauso wie nach außen.
Bild unseres Kommunikationsteams – Ilse Böinghoff, Stephan Riese und Ralf Hoppe
Wozu dieser Leitfaden dient
Dieser Kommunikationsleitfaden ist unsere gemeinsame Arbeits- und Orientierungsgrundlage.
Er unterstützt uns dabei,
- unsere Kommunikation klar zu strukturieren,
- einheitlich und verlässlich aufzutreten,
- und sie langfristig fortzuführen – auch wenn sich Menschen im Team verändern.
Der Leitfaden beschreibt, wie wir Kommunikation im Verein verstehen und umsetzen.
Nicht als starres Regelwerk, sondern als verlässlicher Rahmen, der Orientierung gibt und gleichzeitig Freiraum lässt.
Für wen dieser Leitfaden gedacht ist
Der Leitfaden richtet sich an
- das Kommunikationsteam und das Kernteam,
- Vorstandsmitglieder,
- sowie alle, die neu in die Kommunikationsarbeit einsteigen.
Gleichzeitig richtet er sich auch an Dorfbewohner, Interessierte und Unterstützer.
Er soll transparent machen,
- warum wir kommunizieren,
- für wen wir das tun,
- welche Inhalte und Kanäle wir nutzen
- und wie unsere Zusammenarbeit organisiert ist.
Unser Anspruch an Kommunikation
Unsere Kommunikation soll
- professionell, aber nicht kompliziert sein,
- strukturiert, aber nicht starr,
- verständlich, bürgernah und authentisch,
- passend für einen engagierten und gut organisierten Verein.
Wir streben keine perfekte Kommunikation an.
Uns geht es um eine gute, verlässliche und glaubwürdige Kommunikation, die zu unserem Verein und zu Diestelbruch passt.
Ein Leitfaden, der mitwächst
Dieser Leitfaden ist kein abgeschlossenes Dokument.
Er darf und soll ergänzt, weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst werden.
Er bietet den Rahmen, in dem wir gemeinsam arbeiten –
mit Klarheit, gegenseitigem Respekt und Freude am Gestalten.
Warum wir kommunizieren
Kommunikation ist für unseren Verein kein „Nebenbei-Thema“.
Sie ist das Band, das Menschen verbindet.
Mit unserer Kommunikation wollen wir
- zeigen, was im Verein passiert,
- erklären, warum wir Dinge tun,
- Gemeinschaft stärken,
- Engagement fördern
- und Vertrauen schaffen – nach innen und nach außen.
Unser Leitsatz
„Wir erzählen, was wir tun – und warum wir es tun. Damit Diestelbruch lebendig bleibt.“
Dieser Satz begleitet uns bei allen Entscheidungen:
- Was veröffentlichen wir?
- Wie formulieren wir?
- Welchen Ton wählen wir?
Unser Selbstverständnis
Wir berichten ehrlich – auch wenn nicht alles perfekt ist.
Wir stellen Menschen in den Mittelpunkt, nicht Strukturen.
Wir wollen Lust machen, mitzumachen, und zeigen, dass Engagement Freude macht.
Für wen wir kommunizieren
Nicht alle Menschen brauchen dieselben Informationen.
Darum denken wir Kommunikation immer aus Sicht der Zielgruppen.
Zu unseren Zielgruppen gehören unter anderem
- Mitglieder – aktiv und passiv,
- Gruppenleitungen und Ehrenamtliche,
- Kinder und Jugendliche,
- Eltern,
- Dorfbewohner,
- potenzielle neue Mitglieder,
- Sponsoren und Unterstützer,
- Politik und Verwaltung.
Unser Grundsatz dabei ist klar:
Nicht jede Information muss jede Zielgruppe erreichen.
Aber jede Zielgruppe soll sich gesehen und angesprochen fühlen.
Wir fragen uns deshalb immer:
- Was interessiert diese Menschen?
- Was hilft ihnen?
- Wie möchten sie angesprochen werden?
Was wir kommunizieren
Unsere Inhalte zeigen, wer wir sind und was uns ausmacht.
Typische Themen sind
- Gemeinschaft und Begegnung – Veranstaltungen, Treffen, gemeinsames Erleben
- Menschen und Ehrenamt – Engagement, Dank, Gesichter des Vereins
- Kinder und Jugend – Angebote, Aktionen, Erlebnisse
- Natur und Nachhaltigkeit – Wald, Umweltaktionen
- Aktuelles und Termine – Einladungen, Hinweise, Mitmachangebote
- Dorfgeschichte und Identität – Rückblicke, Geschichten, Besonderheiten
Wir berichten verständlich, wertschätzend und nah an den Menschen.
Nicht jede Aktivität braucht einen großen Artikel –
aber jede Aktivität verdient Respekt.
Womit wir kommunizieren – unsere Kanäle
Wir nutzen verschiedene Kanäle – jeder mit einem klaren Zweck:
- Vereinszeitung – Rückblicke, Geschichten, Identifikation
- Website – Information, Termine, Nachschlagen
- Newsletter – Aktuelles für Mitglieder
- Social Media – Einblicke, Nähe, Aufmerksamkeit
- Infotafeln und Schaukasten – Sichtbarkeit im Dorf
- Pressearbeit – Außenwirkung und Anerkennung
- Direkte Kommunikation (Mail / Messenger) – Abstimmung und Organisation
Unser Grundsatz: Nicht alles überall.
Jeder Kanal hat seinen Platz – und genau den nutzen wir bewusst.
Wie wir kommunizieren – Ton & Stil
Unsere Kommunikation soll wiedererkennbar sein.
Sie ist
- freundlich und respektvoll,
- klar und verständlich,
- ohne Fachsprache und ohne Übertreibung,
- authentisch und herzlich.
Wir schreiben
- in kurzen, aktiven Sätzen,
- in einer „Wir“-Sprache,
- nah an den Menschen.
Bilder zeigen echte Situationen statt gestellter Motive.
Atmosphäre ist uns wichtiger als Perfektion.
Zusammenarbeit & Organisation
Kommunikation ist Teamarbeit.
Das Kommunikationsteam
- koordiniert Inhalte und Termine,
- sorgt für Übersicht und Verlässlichkeit,
- stimmt sich mit Vorstand und Gruppen ab.
Ideen können aus dem ganzen Verein kommen.
Gruppen liefern Inhalte, das Team bereitet sie auf.
Entscheidungen treffen wir gemeinsam.
Klare Zuständigkeiten entlasten –
und schaffen Raum für Kreativität.
Planung, Rhythmus und Weiterentwicklung
Regelmäßigkeit schafft Vertrauen.
Unser Kommunikationsrhythmus umfasst unter anderem
- die Vereinszeitung (viermal im Jahr),
- den Newsletter (alle zwei Monate),
- Social Media (laufend und anlassbezogen),
- aktuelle Infotafeln,
- Pressearbeit bei besonderen Anlässen.
Kommunikation ist für uns ein lernender Prozess.
Wir achten auf Rückmeldungen aus dem Dorf, Reaktionen auf Beiträge und Feedback aus dem Verein.
Einmal im Jahr schauen wir gemeinsam zurück:
- Was kam gut an?
- Was war unklar?
- Was können wir besser machen?
Zum Schluss
Dieser Leitfaden gibt Orientierung.
Er lebt davon, dass wir ihn gemeinsam nutzen, pflegen und weiterentwickeln.
Denn gute Kommunikation entsteht nicht auf dem Papier –
sondern im Miteinander.Das Team stellt sich vor